Einfahrt zum Hafen

Lagos ist der erste typische Ort an der Algarve. 100% Tourismus, 90 % in englischer Hand, Luxusmarina mit allem drum und dran dh ein super Ausrüster für Ersatzteile,, super Duschen, Waschmaschinen, Promenade zum flanieren aber auch viele Menschen und bis spät in der Nacht laute Musik. Übrigens auch der teuerste Hafen bisher:(

 

 

Zur Geschichte: Von Lagos fuhren die Entdecker in die unbekannte Welt. Heinrich der Seefahrer war einer davon. Sie brachten Gold, Edelsteine, Gewürze und auch Sklaven. Lagos entwickelte sich ab 1443 zum ersten Sklavenmarkt Europas. Bis 1755 war sie auch Hauptstadt der Algarve.

ehemaliger Sklavenmarkt

total ko

Da es nur 3 Stunden von Sagres nach Lagos war, sind wir erst gegen Mittag losgefahren. Beim vorbeifahren am Ponta de Piedade haben wir einen ersten Blick auf die Grotten und wunderschöne Felsformationen werfen können.

Die Zufahrt zum Hafen führt über einen 800 m langen Kanal der in einem Fluss übergeht. Man kommt sich vor wie Samstags auf dem Westenhellweg in Dortmund. Vor, hinter rechts und links fahren Ausflugsschiffe, kleine Boote, Angelboote, Schiffe voller Kajaks Yachten und Fischer etc rein und raus. “Dolphin Watching” oder zu den Grotten steht hoch im Kurs. Nach der Anmeldung konnten wir zu unserem Anleger. Hier trifft man sich dann wieder….Peter und Inga, Liam und Maggie ein ganz nettes irisches Paar die wir in Sines kennengelernt hatten. Andere wiederum hatten wir Lissabon etc kennengelernt. Da alle irgendwie in die gleiche Richtung fahren trifft man den einen oder anderen wieder.

In Lagos bleiben wir 4 Tage, geniessen die Badebuchten, das wärmere Wasser, füllen die Kammern auf und bereiten uns auf die schönen Lagunenlandschaften die noch folgen werden. Gestern sind wir mit dem Dinghi zu den Grotten gefahren. Abends gabs eine Landestypische Spezialität …PiriPiri Hähnchen. Dafür sind wir quer durch den Ort zu einem einheimischen Lokal gefahren. Es hat sich gelohnt.

nur so kann man die 35°C aushalten:)

Heute wollten wir die Stadt mit dem Rad erkunden. Bei 35°C haben wir es uns und Lili zuliebe abgebrochen. Es ging kein Lüftchen und  so sitze ich hier nun  schreibend vor dem Ventilator 🙂

 

 

Kategorien: Logbuch 2018

1 Kommentar

B&B. · 27. September 2018 um 00:18

Toll, mehr geht ja wohl nicht. Viel Spaß ?????

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