an unserm Ankerplatz vorbei

Wow, dass eine Woche sooo schnell vorbei gehen kann ..kaum zu glauben.

Am Freitag Morgen standen die Drei plötzlich vor dem Boot.

Über Vesselfinder wussten sie wo wir liegen und haben uns überrascht. Sebastian hat sich ganz toll gemacht. Schon fast ein Kleinkind. Ich habe meinen Kindern immer das beste gewünscht…kleine süße Kinder wie sie es waren…Haha! Bei Sebastian hat es leider nicht geklappt. Er ist eine total entspannte pflegeleichte Grinsebacke:))

Am Nachmittag sind wir schon alleine wegen der Hitze aus dem Hafen in eine Badebucht gefahren.

brüllende Esel

Wir haben wieder vor der Insel Palmeria geankert. Und schwups waren alle im Wasser…auch Sebastian.

Das rein und raus aus dem Wasser, mit einem Baby auf dem Arm, war nicht so einfach aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Rainer als Teletubie

Am nächsten Tag erkundeten wir erst La Spezias Markt.

Hunger!!!

Danach gings gleich nochmal raus, weil es so schön war. Dann stand auch die erste Dinghi Fahrt mit Sebastian an. Wir fuhren auf die Insel rüber. An diesem Tag war auch mehr Schwell durch vorbeifahrende Boote(Wochenende), so dass Kathrin auf Landgang bestanden hat, um ihre Schwangerschaftsübelkeit besser zu ertragen. Auf der Insel nahmen wir erstmal ein Mittagssnack in einer ehemaligen Militärkantine ein und gingen danach noch kurz schwimmen.

Am Sonntag war der Bär los. Da es überall zu voll war, entschieden wir uns für eine Inselrundfahrt mit dem Boot.

Wir wollten den beiden das tiefblaue Wasser außerhalb der Bucht zeigen.

Am Montag quälten wir uns durch die Hitze nach Portovenere.

Qual, weil die Parkplatz suche sehr schwierig ist in diesen Küstenorten.

Wir hatten einen weiten Fußweg in der brütenden Sonne bis wir die Altstadt erreichten. Spätestens da stand fest, dass wir Cinque Terre nicht machen werden.

Es wäre mit Kinderwagen einfach eine Strapaze gewesen.

Heinz hat tatsächlich neue Flipflops bekommen….gr 48

Stattdessen fuhren wir nach Sarzane und Lerici in der Hoffnung dort an den Strand gehen zu können….aber keine Chance.

1. mit Hund 2 . ohne einen Kredit für den Eintritt aufzunehmen und sonst gabs nur die Möglichkeit auf und über Felsen ins Wasser zu kommen (ohne Schatten)…nee.

Am Mittwoch hatten wir den Krantermin. Der Marinero nannte mir den Preis von 150€+Mwst. Die Arbeit könnten wir aber nicht selber machen. Es ginge nur mit gebuchten Mechaniker…nun gut…Eine Naht hätten wir an unserer Persening zu nähen. Wir fragten nach einem Segelmacher. Die Antwort war 30€ für die Vermittlung und ca 40-60€ Arbeitslohn…Hmm???. Wir verzichten aber kranen mussten wir.

Um 9 Uhr waren wir pünktlich dort. Der Mechaniker kam, kannte aber das System nicht??(ist auf fast jedem Boot mit Welle gleich)und war Beratungsresistent. Heinz hatte ihm gezeigt, dass er nur 6 Schrauben lösen musste, um dann die Welle nach hinten rauszuziehen. Er aber fing an unseren Motor zu zerlegen. Als er anfing die Kupplung auszubauen ging ich ins Büro, beschwerte mich und stoppte ihn somit. Da war er schon 2 Stunden zugange. Um 11 Uhr kamen 2 Kollegen und bauten erstmal alles wieder dran.

Kollege Nr 2 hatte Handy

Gegen 12 Uhr war die Dichtung gewechselt. Leider auch mit Mängel, denn sie haben nicht wie angeraten die Welle vorher sauber gemacht. Wir hoffen es geht gut. Um 13 Uhr waren wir wieder im Wasser. Im Büro legte sie mir die Rechnung in Höhe von 450+Mwst vor. ??? 150 für rein und 150 für raus…dazu der Bock 120…und so weiter.. Auf meiner Frage ,welcher Bock? denn wir hingen im Kran meinte sie dann müsste sie mir die Stunden für den Kran berechnen. Dann ist mir der Kragen fast geplatzt. Rein raus war ok, aber sie glaubte doch wohl nicht dass wir 4 Stunden Kran bezahlen würden, für eine Arbeit die 30 min dauert??…dann kam die Einsicht Grrr

Wir hatten gerade abgelegt und wollten die Dreierbande im Hafen treffen(einmal die Bucht queren, in 10 min da) aber nach ein paar Hundert Meter fing der Motor an heiß zu werden. Von normal 80 °C auf 90°C und weiter auf bedrohliche 100°C. Sofort zurück!

Wir haben an dem einzig freien Platz vor dem Kran angelegt. Wir äußerten unser Problem. Der Mechaniker wurde gerufen. Wir begaben uns aber sofort daran die Backskiste auszuräumen. Unser Verdacht war der Impeller. Da der am Motor sitzt und nur von dort aus zugänglich ist, hieß es.. an die Arbeit. Ganz toll…Motor 100°C + Luft 33°C= Backskiste ist wie Backofen. Man glaubt gar nicht, zu was man alles fähig ist, wenn man muss. Heinz hatte sich ein paar Stellen am Handrücken verbrannt aber der Impeller war gewechselt. Der Mechaniker, dieses Mal ein anderer, konnte nach Hause gehen.

Wir fuhren rüber holten die Drei ab, die sich in der Zeit auf dem Spielplatz vergnügt hatten und fuhren baden….herrliche Abkühlung:))Als Abschiedsgeschenk haben wir noch Delfine gesichtet

Abkühlung zwischendurch

Heinz war Abends so k.o. dass ich sein super leckeres Risotto übernehmen musste. Nicht so gut wie seins, aber auch ganz passabel,

Am Donnerstag Mittag hieß es wieder Abschied nehmen. So schnell geht eine Woche vorbei

Nun sind wir auf dem Weg nach Pisa(den Turm erklimmen:))

Ciao bis zum nächsten Mal

und hier noch ein paar schöne Fotos von uns…

Kategorien: Logbuch 2019

1 Kommentar

B&B. · 1. September 2019 um 15:02

Sehr spannend geschrieben.
Und nochmal vielen Dank für das Geburtstagsständchen. Wir hatten eine extrem tolle Party.
Liebe Grüße bis bald
B&B

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.