Hallooo…

Nazare hat uns gut gefallen. Das frühere Fischerdörfchenist heute ein Tourizentrum mit riesiger Badebucht. Seinen alten Charakter hat es trotzdem bewahrt. An fast jeder Ecke sitzen die älteren Fischerfrauen und verkaufen ihren Bakalar(getrockneter Fisch). Noch eine Spezialität ist der Ginja. Ein Sauerkischlikör der immer mit einer Kirsche serviert wird.

 

 

Abends warben sie für den Stierkampf. Da Heinz noch nie da war und der Stierkampf heute unblutig sein sollte hatten wir uns Karten geholt.

Wir hatten unser “Kind Lili” ins Bett gebracht und sind um 22 Uhr wieder mit dem Elevator nach Siteo gefahren.

Nazare

Vor der kleinen Arena wurden fleißig Fotos mit den Helden des Abends gemacht. Sie werden wie Stars verehrt.

Pünktlich um 22 Uhr ging das Spektakel auch schon los.

Sie kamen in die Arena mit edlen Pferden und zT auch zu Fuß. Wir hatten irgendwie die naive Vorstellung einer Show aber als der erste von Acht Stieren reingelassen wurde,

merkten wir sehr schnell dass es wohl doch nicht unblutig war. Zwar werden die Stiere nicht mehr getötet aber schon mit den Spießen stark verletzt.

Die Leute waren begeistert aber unsere Stimmung sank.

Nachdem der Reiter ganz viele Spieße platziert hatte, kamen die wahren Helden, die den Stier einfach einfingen.

Nach dem 2. Stier sind wir wieder gegangen.

Es ist einfach eine Tradition. Wenn man damit aufwächst ist es völlig normal. So normal wie Ponnyreiten bei uns auf der Kirmes. Als ich klein war haben wir in Spanien gelebt und ich kann mich sehr gut daran errinnern wie wir uns jedes Jahr auf den Stierkampf(blutig) gefreut haben…heute unvorstellbar…

Erst wollten wir noch einen Tag verlängern,denn es sollte voraussichtlich spät werden aber nach dem frühen Abbruch konnten wir morgens weiterfahren.

Um 9 gings dann nach Peniche. Peniche war einmal eine Insel aber ist mittlerweile mit der Küste verbunden. Sie ist Portugals zweitgrößter Umschlagsplatz für Sardinen. Es gibt nur einen ganz kleinen Minihafen mit Anlegesteg für Besucher, dafür aber viele Ausflugsschiffe die Touries zu den vorgelagerten Berlinga Inseln bringen und im vorbeifahren durch ihren Schwell die Tassen vom Tisch fegen:(

Am nächsten morgen haben wir kurz nach 6 abgelegt. Wir hatten ca 9 Std vor uns und gegen Abend sollte der Wind etwas zunehmen, zuviel für unseren Geschmack.

Nach dem ablegen lag die Herausforderung darin im dunkeln keins der vielen Reusen mitzunehmen.

im hellen schon schwer zu sehen

Die Leinen blockieren gerne die Schraube. Heinz hat sich als Späher versucht und mich im zick zack Kurs dadurch geführt. Gerade in Hafennähe liegen sie geballt aus.

Es war leider den ganzen Tag dunstig und kalt. Wir hatten mal wieder “lang” an. Leider konnten wir den Cabo da Roca, Europas westlichster Punkt nur erahnen.

Ganz schwach konnten wir die Umrisse sehen…Leider war auch nicht von Portugals Neuschwarnstein der Palast von Dena zu sehen. Es war auch sonst kein angenehmes segeln denn die Welle war verhältnismäßig sehr hoch und hat und ganz schön durchgeschaukelt.

Kurz nachdem wir das Kap umrundet hatten brieste es auch schon ordentlich auf. Die Wellen wurden höher, der Dunst verflog und die Sonne kam heraus.

Als wir auf Cascais in der Tejo Mündung zufuhren ließ der Wind auch nach und wir hatten plötzlich 32 °C.

So schnell kamen wir gar nicht aus der Pelle wie es warm wurde. Nassgeschwitzt haben wir in dem Luxushafen angelegt.

Cascais ist der Urlaubsort der Reichen und Schönen Lissaboner. Abend dh eigentlich schon Nachts haben wir den Grill noch angeschmissen bei angenehmen 26°C und den Tag ausklingen lassen.

Am nächsten morgen haben wir uns in die Bucht vor Anker verlegt. Mit etwas Abstand vom Trubel ist es wesentlich schöner.

auch vor Anker..

Morgen wollen wir ein kleines Stück den Tejo hochfahren bis Oeiras. Dann stehen einige Tage Lissabon auf dem Programm..

Tschüß..

Heinz bei der ProbefahrtLili sucht Herrchen 

Richtig große Quallen

Surfer heutzutage, nur fliegen ist schöner

alles klar, denn die DB zahlt aus in bar…

neu entdeckter Lieblingsplatz

Polizei :))

zu spät..

 

 

Kategorien: Logbuch 2018

1 Kommentar

B&B. · 12. September 2018 um 22:03

Hallo ihr 3. Nachdem wir fleißig arbeiten waren, musste ich erstmal einiges beim lesen aufholen. Du warst ja ganz schön fleißig beim Schreiben. Aber toll. Da kommt der Neid auf ???. Trinkt mal einen leckeren Wein für uns mit, und schreib weiter so. Und soooo schöne Fotos. ???

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