…es hat geklappt…es ist wieder schön aber es hat etwas gedauert.

Eigentlich ist es hier einen Tag schön und warm …am nächsten oft nebelig und kalt mit evtl etwas Regen… dann weht der Wind den Nebel weg und es geht von vorne los.

Paimpol ist eine nette kleine Stadt . Der Hafen, mitten in der City, durch eine Schleuse geschützt. Leider war das Wetter nicht so schön. Es hat viel geregnet.

Direkt am Hafen wurden Zelte für eine Veranstaltung aufgebaut.

Aus Erfahrung wollten wir am Freitag schon flüchten und in Lezardrieux 2 Tage verbringen. Unser Stegnachbar riet uns aber davon ab , da es nicht besonders schön dort wäre.

Wir mussten Lezardrieux als Sprungbrett nutzen, weil es im Fluß liegt und somit Tidenfrei ist, um nach Perros Guireg zu kommen. Wir blieben also noch einen Tag und besuchten die Veranstaltung. Es war eine “mach aus Müll-Kunst” Veranstaltung. Nicht alles so schön, dass man es haben möchte, aber interssant.

Am Samstag ging es dann nach Lezardrieux. Es war praktisch nur um die Ecke. 2-3 Stunden motorfahrt Flussabwärts. Landschaftlich ganz toll. Wir hatten das fotografieren auf den nächsten Tag verschoben (Fehler!)

Unser Nachbar hatte Recht. Es war der teuerste Hafen bisher, voll (wegen dem tiefen Wasser begehrt)mit alten kaputten Stegen und zur Krönung…ein richtig altes dreckiges Duschhaus:((

Am nächsten Morgen war voll “Suppenküche”. Wir wollten weiter. Es war nicht ideal aber als sich nach dem Frühstück der Nebel etwas lichtete, fuhren wir mit Radar los. Der Wetterbericht versprach Besserung…

Es war ganz schön anstrengend, denn viele Felsen im Wasser, ankernde Boote und kleine Anglerboote (die einem trotz Nebel entgegen kamen) mussten rechtzeitig erkannt werden. Mit langsamer Fahrt Vorraus, hatten wir abwechselnd einer die Augen nach vorne gerichtet, während der andere die Instrumente und das Radar im Auge behielt.

Nach 3 Stunden war immer noch keine Besserung in Sicht. Einmal kreuzte uns ein schnelles Schlauchboot. Wirklich nur ein paar Meter vor unserem Bug. Sie guckten genauso erschrocken wie wir. So ein Gummiboot ist auf dem Radar kaum zu erkennen. Nur ein mini Punkt.

Perros Guireg erreichten wir pünktlich zur Öffnung des Tores.

In Perros blieben wir 3 Tage. An einem Morgen fuhren wir mit dem Rad nach Ploumanach. Nur 7 Km aber durchs “Gebirge”. Wie immer hat man nicht so ein gutes Gefühl, diese engen Küstenstraßen ohne Radweg zu fahren, aber es geht halt nicht anders.

Es hat sich gelohnt. Ploumanach hat ein Naturhafen, den wir gerne sehen aber nicht anlaufen wollten. Es ist eigentlich nur eine Pfütze von 2 m Tiefe, die bei Hochwasser voll läuft. Man kann sie auch nur dann mit dem Boot erreichen.

Wir hatten richtig tolles Wetter.

Da konnten wir das Felsenchaos der rosa Granitküste in der Heidelandschaft bewundern.

Sie haben wirklich bizarre Formen angenommen.

Lili war nicht mehr zu bremsen und sprang hinein in die Fluten.

In der Ferne war das Schlößchen Chateau Costaeres zu sehen.

Ich hatte gelesen, dass ein polnischer Herr das Anwesen gekauft hatte. Er hatte oft Besuch von seinem Freund Sienkiewicz, dessen bekannter Roman “Quo vadis” soll dort entstanden sein. Heute dient es einem berühmten deutschen Komiker als Zweitwohnsitz.

Wir sind immernoch im Rhythmus…2 Tage war es jetzt schön und heute Morgen wieder Nebel. Aber dieses Mal nicht so dicht.

Wir hoffen, dass die Sonne sich durchboxen kann denn heute Abend wollen wir weiter. Um 17.30Uhr öffnet das Tor. Wir wollen nach Trebeurden und müssen die Schönwetterphase nutzen.

Kategorien: Logbuch 2018

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