noch ein paar Tage Honfleur…

Am Sonntag legte das Hotelschiff ab und wir glaubten es würde ruhiger werden in dem idylischen Örtchen. Weit gefehlt…denn direkt danach legten gleich zwei größere Schiffe an. Das war definitiv einer zuviel und so sind wir mit dem Bus nach Trouville/Deauville geflüchtet. Zwei Orte die durch ein Flüßchen getrennt sind.

Trouville ist ein altes Seebad, dass früher die reichen Pariser (Zugverbindung)angezogen hat. Deauville ist ein bisschen feudaler. Es lebt von der Pferderennbahn und Golfturnieren- Wenig Charme und viel High Society.

Am Montag war der große Andrang vorbei. Wir erfuhren, dass die Franzosen zwei Feiertage in der Woche hatten, was auch der Grund für die Verspätung des Päckchens war.

Gegen Mittag war es endlich da und wir haben uns über die Muttertagsgrüße und den Film Dunkirk gefreut.

Danach tief durchgeatmet und den Mont Joli zu der Chapelle Notre Dame de Grace, bestiegen.

Von dort aus hatte man eine tolle Aussicht.

Am Dienstag ging es endlich weiter. Wir kommen zwar gerne irgendwo an, aber nach ein paar Tagen zieht es uns auch weiter. Im Moment müssen wir uns etwas bremsen, denn wir haben bis Mitte Juli für die französische Küste Zeit und wollen nicht am Schluss wochenlang in Brest verweilen. Von dort möchten wir dann für zwei Wochen nach Hause fahren bevor es über die Biskaya geht.

Ein bisschen spannend war unser eintreffen in Quistreham. Im Netz stand, dass die letzte Schleusung um 14.45 Uhr stattfinden sollte. Dann erst wieder um 20.00Uhr. Wir waren 14.30Uhr zwar da, wurden aber durch eine anlegende britische Fähre aufgehalten, sodass es 15 Uhr war bis wir tatsächlich an der Schleuse waren.

Ich habe die Schleuse angefunkt aber keine Antwort…wir warteten…Irgendwann fing die Schleuse an zu arbeiten…immernoch kein Antwort und Rote Ampel. Dann gingen die Tore auf…Ampel immernoch Rot. Dann sind wir trotzdem eingefahren und wurden ziemlich holprig hochgeschleust. Oben rausgefahren…auch Rot…Egal

Da wir nun mitlerweile 16 Uhr hatten, konnten wir auch den Kanal nach Caen runterfahren. Der Convoy startete an der ersten von drei Hebebrücken um 16.30Uhr.

Wir fuhren zur Brücke warteten und beobachteten wie die Gendamerie sich in Blitzerposition gebracht hatte um den erwarteten Gegenverkehr zu berauben. (7 Knoten zugelassene Geschwindigkeit)

Aber leider vergeblich. Die Brücke öffnete sich und nur wir fuhren hindurch-kein Gegenverkehr(Haha)

Nach 1,5 Std waren wir in Caen. Eine große Stadt. Hauptstadt des Calvados(Apfelschnaps) Caen wurde uns empfohlen…aber es ist halt eine grosse Stadt.

Lili gefällt es schon mal nicht. Viele Obdachlose, die man hier Clochard nennt, eine Burg Chateau de Caen,

Herren Kloster,

Frauen Kloster, tolle Museen, Lidl, Radgeschäft und feiernde nette Engländer im Nachbarschiff. Wir werden einkaufen, alles erledigen, Burg besichtigen und am Donnerstag wieder nach Quistreham zurück. Die Strände dort sehen sehr einladend aus. Ich glaube, im zweiten Weltkrieg sind sie hier angelandet. Es fand die Invasion der Nomandie statt

Kategorien: Logbuch 2018

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