Arno Mündung

Mit dem ablegen aus der Bucht von La Spezia, verließen wir Ligurien und enterten die Toskana. Wir reservierten einen Liegeplatz in der Marina di Pisa. Nach einer Woche im Hafen von Fezzano freuten wir uns auch wieder auf das ankern, aber vorher wollte ich unbedingt den schiefen Turm von Pisa sehen.

Da die Stadt Pisa ca 12 Km von der Küste entfernt liegt, mussten wir wieder in einem Hafen. Theoretisch hätte man den Fluß Arno bis nach Pisa hochfahren können, aber praktisch hätten uns einige Brücken aufgehalten.

Arno

Der Hafen ist recht groß uns Menschenleer…es wäre sehr erholsam gewesen, aber wir nutzten den Nachmittag noch um mit dem Bus nach Pisa zu fahren. Komischer Weise ist es in Italien kein Problem mit Lili im Bus zu fahren. Selbst in einigen Supermärkten haben Hunde Zutritt, auch eigene abgeteilte Einkaufswagen…siehe da!( kann sein, dass ich mich wiederhole aber bin immer noch überrascht)

Kathedrale

Gegen 17 Uhr waren wir da und hatten einen 20 minütigen Fußmarsch zu machen um zum Turm mit der Kathedrale zu kommen.

Pisa hatte schon bessere Zeiten

Es tut aber immer gut, wenn man sich ein bisschen bewegen kann. Nur die Hitze macht einem ganz schön zu schaffen.

Meine Mutter hatte mit oft von dem Turm erzählt. Jetzt wollte ich ihn auch mal sehen. Heinz war schon vor Jahren mal dort gewesen.

Der Turm von Pisa ist wohl nicht das einzige schiefe oder das schiefste Gebäude der Welt aber das bekannteste. Im 12.Jh wurde der Bau begonnen. Kurz nach der 3. Etage begann es sich zu neigen und der Bau ruhte 100 Jahre. Dann wurden nochmal 4 Etagen etwas anders darauf gebaut. Es musste nochmal unterbrochen werden. 1372 war es endlich vollendet. Dennoch neigte sich der Turm bis 1990 jährlich um 1-1,2 mm. Dann wurde es als Sicherheitsmaßnahme für die Öffentlichkeit geschlossen und restauriert. Seit 2001 ist es wieder für Publikum geöffnet( alle 15 min 40 Personen)

typische Touri-Stellung

Wir aßen unterwegs eine Kleinigkeit und fuhren mit dem “Kamikaze” Busfahrer, mit einer super Geschwindigkeit und Höllenlärm durch die Toskanische Landschaft zum Böötchen zurück.

Am Sonntag… Wahnsinn schon der 01 September…motorten wir wegen mangelnden Wind nach Castiglioncello. Einen Ankerplatz auf der halben Strecke nach Elba. Endlich wieder schwimmen….Die Abkühlung tut einfach gut. Überraschender Weise lagen wir sogar mit 6 Booten vor Anker. Die meisten Boote fahren sonst tagsüber raus zum schwimmen aber Nachts wieder in den Hafen.

Am nächsten Morgen , nach einer etwas unruhigen Nacht(Schwell), fuhren wir nach Elba weiter. Eine richtig hübsche und für uns überraschend grüne Insel. Aber davon das nächste Mal mehr :))

wenigstens abgeschlossen :))
Kategorien: Logbuch 2019

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