Am Mittwoch Abend sind wir nach einem langen segel/motor Tag in Tarragona angekommen. Dank Peter und Inga, die vor kurzem hier waren, wussten wir, dass es schön ist. Hinzu kommt zur Zeit ein Angebot “2 zahlen,3 bleiben”. Somit relativiert sich der Preis von 62€/Nacht. Der Hafen liegt sehr zentral. Zur Altstadt, Strand oder bis zum Fischereihafen ist es nicht so weit.

Abends wieder Gewitterluft

Nach der Ankunft mussten wir natürlich noch einen Gang mit Lili machen. Wir gingen zu der Rambla Nova, der Einkaufs- und Flaniermeile. Der Aufstieg dahin war nach so einem langen Tag recht mühsam. Zurück angekommen freuten wir uns nur noch auf die neuen Sanitäranlagen und das Bett Zzzzz

Am Donnerstag erkundeten wir dann noch etwas genauer die Altstadt.

Die prächtige Kathedrale aus dem 12 Jh haben wir leider nur von außen bewundert. Sie nehmen 6 € Eintritt…ich finde Gotteshäuser müssen allen Menschen zugänglich sein und weigere mich Eintritt zu zahlen. Bei Facebook würde ich damit nun eine heftige Diskussion auslösen aber hier darf ich meine Meinung kundtun.:))

In Tarragona kann man ganz viele Gebäude und Ruinen aus der Römerzeit besichtigen. Sie sind teils sehr gut erhalten.

Modell von Tarraco das frühere Tarragona

Das Amphitheater ist sogar aus dem 2 .Jh n Chr….Wahnsinn

Interessant fanden wir auch die Tradition der Castells. Es gibt sogar einige Vereine, denen man beim üben zuschauen kann und sogar mitmachen, wenn man sich traut. Bei Festen wird das geübte dann vorgeführt.

Bronze
vom Foto fotografiert:)

Abends haben wir versucht uns an den Strand zu legen und etwas im Wasser abzukühlen. Mit Lili relativ schwierig, denn eigentlich ist dort Hundeverbot. Man müsste sie dort hin schmuggeln( oft gesehen) aber da sie Strand mit toben gleichsetzt….eher schwierig. Gegen Abend, wenn sich die Reihen lichten, sagt da auch keiner mehr etwas. Da haben wir unsere Chance gesehen. Das Problem war eher, dass sich die Reihen bei dieser Hitze erst bei Dunkelheit lichten. Also war es ein kurzes Vergnügen….rein und raus.

Am Freitag wurde der Rest noch besichtigt und Abends hatten wir einige Kilometer auf der Uhr. Das wurde im Fischereihafen El Seragio, die den Fang des Tages servieren, belohnt.

Zurück an Bord lernten wir ein nettes belgisches Pärchen kennen, die uns prompt ihren Dauerliegeplatz in Barcelona für die nächsten 2 Wochen anboten. Sie sind unterwegs zu den Ballearen und der Platz ist somit frei. Sehr nett….mal schauen ob es klappt oder ob die Marina sich querstellt.

Heute fahren wir nur ca 12 sm weiter. Wolfgang von der SY Antares, von dem wir uns auf Malle verabschiedet hatten, sitzt zur Zeit in der Marina fest, denn er hatte etwas viel Pech. Ihm ist der Albtraum vieler Segler passiert. Beim kranen ist sein Boot aus den Gurten gerutscht und hart auf Beton aufgeschlagen. Es ist einiges dabei kaputt gegangen und zieht eine wochenlange Reparatur nach sich

Taubenhäuser
Cataplana? Nein….interessante Musik
Kategorien: Logbuch 2019

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.