Guten Morgen ihr lieben….heute werden wir ein bisschen hin und her springen.

Im Moment sitze ich in der Plicht, schreibe diesen Blog, blicke immer wieder zum Penon hoch und geniesse diesen ruhigen windstillen Sonntag Morgen.

Der Penon d´Ifac ist 332 Meter hoch, ca 1 Km lang und besteht aus einem kalkhaltigen Gestein. Er ist nicht Vulkanischen Ursprungs wie früher angenommen wurde. Es ist das kleinste Naturschutzgebiet Spaniens. Heinz hat sich gerade auf dem Weg gemacht ihn zu erklimmen. Man kann bis auf dem höchsten Punkt gehen. Es ist nicht wahnsinnig schwer aber anstrengend und Höhenangst sollte man auch keine haben oder einen schmerzenden Fuss. Das letzte mal sind wir vor 7 Jahren hochgeklettert. Damals hat Heinz unseren Finny hochgetragen. Für langhaarige Dackelbeine im Hochsommer war das nichts. Heute wird Lili ihn wahrscheinlich hochziehen:))

Für mich ist der Penon aber einfach ein sehr vertrauter Anblick. Ja einfach “Zuhause”.

Blick von unserem ehemaligen Zuhause

Als Kind habe ich den Felsen Morgens, Mittags, Abends und häufig auch Nachts gesehen. Besonders schön war er im Mondschein oder bei Gewitter. Wir haben etwas abgelegen vom Trubel, ca 5 Km von Calpe auf einem hohen Hügel gewohnt mit Meerblick.

Am Mittwoch sind wir in den Hafen Calpe, endlich mal wieder segelnd, angekommen. Für Donnerstag hatten wir einen Leihwagen gebucht. Wenn wir schon hier sind wollte ich natürlich das Bekannte sehen. Als erstes fuhren wir zum Haus.

Wollte sehen ob es bewohnt ist und was daraus geworden ist. Es sah gepflegt aus aber leider war das Tor zur Auffahrt von außen mit einem Vorhängeschloss verschlossen, was bedeutet, dass die jetzigen Bewohner wohl länger nicht da sind….schade. Auch haben wir in dem Dörfchen Pedramala keine Bekannten angetroffen. Alle waren ausser Haus. Aber im umgebauten ehemaligen Tante Emma Laden “Caravaca”ist heutzutage ein tolles Restaurant. Da haben wir es uns schmecken lassen.

Abends waren wir noch einkaufen…der Lidl gehört uns wohl jetzt auch:)). Das Schiff ist wohl 10 cm tiefer gelegt worden. Wir haben ordentlich gebunkert denn Dienstag geht’s nach Ibiza rüber. Dort werden wir wohl vorwiegend ankern.

Leider hat sich auch vieles geändert. Fortschritt schön und gut, Veränderungen müssen sein aber ich mag sie nicht. Daran merkt man wohl dass man alt wird…Unser Haus war eins von 5 Häuser auf dem Hügel…dann war lange nichts..ca3 Km nur bewachsenes Gelände bevor dann Calpe kam. Mittlerweile ist es bis zum Hügel bebaut. Eine richtig breite geteerte Strasse führt nun durch Siedlungen bis zu den Hochhäusern. Die gabs damals zwar auch aber kleiner und nicht so viele. Diese Bauweise kannte ich von Benidorm.

Benidorm von See aus…ein Hochhaus größer als das andere. Die Kerbe im Felsen hat sich aber nicht verändert

Ich dachte auch dass es mittlerweile an der Küste eher Rückläufig wäre aber von wegen ..es wird ohne Ende noch gebaut. Gottseidank ist der Penon ein Naturschutzgebiet und darf nicht bebaut werden.

Am Freitag wollten wir als erstes einen Aussichtspunkt auf der anderen Seite der Bucht anfahren.

Hölle…diese Strassen den Berg hoch im ersten Gang…nicht wirklich was für mich…aber die Aussicht war genial. Später sind wir nach Moiraira gefahren. Heinz brauchte noch ein Paar Angelsachen…er wills wieder wissen (kicher, kicher). In dem Ort war es sehr voll, denn es war auch Wochenmarkt. Diese Märkte sind einfach toll und das Obst schmeckt wahnsinnig gut…kein Vergleich zu unser Obst.

Nun will ich euch noch von Alicante erzählen…Von Torrevieja sind wir an der Isla Tabarca vorbei nach Alicante gesegelt.

ein Wasserfall…einfach aus dem Nichts

Naja den halben Weg zumindest. Es war ein schöner sonniger Tag. Alicante kannte ich eigentlich nur vom Flughafen aus.

Wir hatten eigentlich keine Lust auf Stadt aber ich hatte gelesen, dass sie eine schöne Altstadt haben.

Der Hafen ist recht groß, kaum ausländische Yachten aber wir bekamen noch ein Plätzchen.

Die Altstadt war wirklich schön…aber noch viel schöner ist der Berg der Mitten in der Stadt ist.

Foto entstand bei der Abfahrt

Mit seiner Burg von weitem sichtbar. Das schönste aber war, dass wir mit Lili dort hochgehen konnten. Meistens ist dem Hund der Eintritt verwehrt. Der Aufstieg war etwas anstrengend aber es hat sich gelohnt.

Oben angekommen haben wir gesehen, dass es auch einen Fahrstuhl gibt, den wir natürlich nicht genommen hätten;)

ca 2 Meter dicke Wände

Im Moment wird es wärmer..wir erreichen schon mal 23°C.

so sieht unser Himmel aus:))

Das Wasser hat Heinz gestern mit 18,5°C gemessen. Bisher war es meist so, dass man einen Tag segeln konnte und dann 3 Tage fest saß. Es scheint sich etwas zu bessern auf 3 Tage segeln und 1 Tag fest. Heute bekommen wir noch die Ausläufer von dem Mistral mit, zwar hier kein starker Wind mehr aber aus der falschen Richtung. Dienstag müsste ein schöner Tag werden um nach Ibiza oder Formentera zu segeln

Besuch

und nun Bilder von oben….

Kategorien: Logbuch 2019

1 Kommentar

B&B · 9. Mai 2019 um 8:43

Das hast du mal wieder sehr schön geschrieben. Die Bilder sind fantastisch. Schade, dass wir keine Zeit haben. Ibiza hätte gut gepasst, da meine Tante auf ibiza lebt. Ich hätte sie dann gerne mal besucht.
Viel Spaß weiterhin 😊🤗

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