Ja es gibt auch ein Teil II…es hat sich soviel angesammelt, dass ich schon mal etwas loswerden muss. Zuerst dachte ich, da es die gleiche Strecke wie bei der Hinfahrt ist, werde ich es kurz zusammenfassen aber…lest selbst…

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Lübeck war mal wieder schön. Es gab nichts neues, außer Regen und eine Führung durch das Rathaus(weil es sich gerade angeboten hatte).

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Von Travemünde bis Lübeck fährt man auf der Trave. Theoretisch könnte man das Stück auch noch segeln wenn man noch ein Mast hätte aber ab den Stadthafen nicht mehr. Da gehts durch den Stadtgraben mit vielen niedrigen Brücken in den Elbe Lübeck Kanal . Ich weiß nicht, ob ich es auf der Hinfahrt erwähnt hatte…es ist das schönste Stück der Kanaltour. Ursprünglich gelassen, unter Denkmalschutz mit 7 kleinen Schleusen(Hub max 4 m). Leider hat es den ganzen Tag geregnet. So richtig kann man es dann nicht genießen.

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Abends waren wir um 18.30 Uhr in Lauenburg angekommen. Kurzer Spaziergang und eine heiße Dusche.

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Am nächsten Tag sind wir nur durch das Schiffshebewerk Scharnebeck

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bis Bad Bevensen gefahren. Wir hatten uns vorgenommen, Lüneburg zu besichtigen. Da wir lange in Scharnebeck warten mußten, waren wir erst um 16.00 Uhr in Bad Bevensen. Also hatten wir Lüneburg auf den nächsten Morgen verschoben und waren durch den Kurort geschlendert und haben uns nach dem Zug erkundigt.

Morgens ging es voller Tatendrang los. Erst mit dem Rad zum Bahnhof dann mit dem Zug bis Lüneburg.

kanal-rueckfahrt-1-035 kanal-rueckfahrt-1-037bei der suche nach dem Hotel

Kaum dass wir die Altstadt erreicht hatten, fing es wieder an zu regnen. Und warum auch immer…wir hatten weder Regensachen an, noch Schirm dabei. Aber egal-richtige Seeleute…

Wir sind kreuz und quer durch die Stadt gelaufen, haben ein Foto von dem Hotel aus der Telenovela “Rote Rosen” für Mama Kuhlmann gemacht

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und saßen um 11.33 Uhr wieder im Zug. Wenigstens 15 min im Trockenen sitzen, dann mit dem Rad wieder durch den Regen.

Wir wollten noch 3-4 Std weiterfahren und die Schleuse Uelzen hinter uns bringen. Irgendwie war das nicht unser Tag, denn Heinz versuchte den Motor zu starten…wie gesagt  v e r s u c h t e…Batterien leer. Kurz überlegt-wir hatten keine Erklärung dafür aber eine Lösung :Nebenan durch die Hecke war ein WoMo Stellplatz mit Stromanschluß(Glück gehabt) Wir zogen das Boot gerade mit Leinen ein Stück weiter, da kam durch den Baustellenzaun ein Wasserschutzpolizist. Was wir denn hier machen würden? Wir erklärten unser Problem und er erklärte uns ,dass wir nicht anlegen durften weil hier eine Baustelle ist und wir s o f o r t ablegen müßten..Hallloooo???,gerne aber …..Hin und her- wir einigten uns auf 15 min. Den Rest des Tages und natürlich auch die Schleusung im Regen.

Apropos Schleuse Uelzen: Vor uns war ein Schubverband in die Schleuse eingefahren. Wir passten noch dahinter. Beim Verlassen der Schleuse mußte der Schubverband richtig Gas geben um raus zu kommen. Unsere Kugelfender wurden dabei so plattgedrückt, dass Heinz glaubte sie würden platzen.

Abends hatten wir in Bad Bodenteich festgemacht und uns mit Risotto belohnt.

Am Montag wollten wir ca 75 Km bis zum Stichkanal Salzgitter fahren. Dort ist ein schöner Hafen in dem wir immer anlegen. Morgens aufgestanden….Nebel.

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Wir hatten erst gefrühstück, aber der Nebel wurde immer dichter. Also machten wir uns auf in den Ort zu gehen. Da es an diesem Anleger, Stromtankstellen gab(ganz selten) man aber eine Karte bei Edeka dafür erwerben müßte, haben wir den Motor gestartet(Sicherheitshalber)sprang auch sofort an:)  Wir sind eine Stunde mit Lili gelaufen und gegen 10 Uhr klarte es auf. Wir wollten ablegen und der Motor sagte auf einmal nichts mehr(obwohl nichts angewesen ist????)

Also ist Heinz nochmal zu Edeka los-Karte kaufen-und wir konnten um 10.45 Uhr ablegen.

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Gegen 18 Uhr sind wir hier angekommen. Der Hafen wie ausgestorben, das Restaurant zu wegen Urlaub. Wenigstens haben wir Strom und konnten duschen.

Man könnte fast glauben, dass der Wurm drin ist aber unsere gute Laune lassen wir uns doch durch solche Kleinigkeiten nicht verderben :))

Kategorien: Logbuch 2016

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